QUERSCHNITTSSTUDIE — NUR ASsoziationen
Querschnittsstudie

Gestörte Schlafmuster mit Gehirn-Amyloid bei älteren Erwachsenen verbunden

Eine Studie mit 43 älteren Erwachsenen mit Schlaflosigkeit ergab, dass fragmentierter Schlaf und leichtere Schlafphasen mit höheren Amyloid-beta-Spiegeln in Gehirnregionen, die von Alzheimer betroffen sind, korrelierten.

Was wurde untersucht?

Forscher untersuchten, ob objektive Messungen der Schlafqualität mit der Ansammlung von Amyloid-beta im Gehirn in Zusammenhang stehen. Dreiundvierzig kognitiv gesunde ältere Erwachsene (Alter 60-85) mit Schlaflosigkeitssymptomen unterzogen sich einer nächtlichen Schlafüberwachung und Gehirn-PET-Scans.

Was wurde gefunden?

Personen mit erhöhtem Amyloid-beta (33 % der Teilnehmer) verbrachten mehr Zeit im leichten Schlaf der Stufe 1 und weniger Zeit im Schlaf der Stufe 2 im Vergleich zu denen ohne Erhöhung. Mehr Zeit wach nach dem Einschlafen und längerer Schlaf der Stufe 1 korrelierten mit höheren Amyloidspiegeln in mehreren Gehirnregionen, einschließlich des Kortex und des Precuneus. Kürzerer Schlaf der Stufe 2 war mit höherem Amyloid im posterioren cingulären Kortex assoziiert.

Was bedeutet das?

Die Ergebnisse deuten auf eine mögliche Verbindung zwischen einer schlechten Schlafarchitektur und frühen, mit Alzheimer verbundenen Gehirnveränderungen hin, obwohl die Studie nicht bestimmen kann, ob gestörter Schlaf die Amyloidansammlung verursacht oder umgekehrt. Weitere Forschung ist erforderlich, um zu verstehen, ob die Verbesserung des Tiefschlafs das Risiko für Alzheimer verringern könnte.

Einschränkung

Diese kleine Querschnittsstudie zeigt nur Korrelationen, nicht Ursache und Wirkung, und kann uns nicht sagen, ob die Behandlung von Schlafproblemen die Amyloidansammlung verringern würde.

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