Methodik & Transparenz

MedPulse soll Vertrauen verdienen. Deshalb legen wir offen, wie wir Forschungsnachrichten sammeln, gruppieren und bewerten.

1. Welche Quellen wir nutzen

Wir crawlen täglich die wissenschaftliche Datenbank PubMed (NCBI) sowie acht Open-Access-Fachjournale und News-Quellen — darunter Alzheimer's & Dementia, JPAD und die Alzheimer's Association News. Wissenschaftliche Primärquellen haben Vorrang vor allgemeinen Medien.

2. Wie wir gleiche Studien erkennen

Berichten mehrere Quellen über dieselbe Studie, fassen wir sie zusammen. Wir nutzen dafür zwei Stufen: zuerst den DOI (eindeutige Studien-Kennung), als Fallback einen Titelvergleich. Du siehst immer alle berichtenden Quellen — auch wenn nur eine ausführliche Zusammenfassung erscheint.

3. Wie wir Synthesen erstellen

Für jedes Forschungsereignis erstellt ein KI-Sprachmodell (Claude von Anthropic) eine englische Basis-Synthese und übersetzt diese in alle Zielsprachen. Anschließend wird die „Einordnung"-Sektion sprachgebunden neu geschrieben — mit dem jeweiligen Länder-Kontext (deutsche Zulassungslage, US-Markt, etc.).

4. Das Evidenzlevel

Jeder Beitrag zeigt prominent das Evidenzlevel: Stufe 1 (Tierstudie) bis Stufe 5 (Meta-Analyse). Damit erkennst du sofort, ob es um experimentelle Grundlagenforschung oder um klinisch belastbare Daten geht.

5. Der Clickbait-Score

Wir bewerten auf einer Skala von 0 bis 10, wie stark die Schlagzeilen der gefundenen Quellen die tatsächlichen Studienergebnisse übertreiben. Das schützt dich vor Falschhoffnungen. Die Bewertung nennt immer den Medientitel und das Originalzitat — nie einzelne Journalisten.

6. Was MedPulse nicht ist

MedPulse ist kein Arztersatz und gibt keine Therapieempfehlungen. Bei medizinischen Entscheidungen wende dich an deinen behandelnden Arzt oder eine spezialisierte Beratungsstelle (Deutsche Alzheimer Gesellschaft: 030 259 379 514).

7. Hinweis zur KI-Erstellung

Synthesen sind KI-generiert. Trotz sorgfältiger Prompt-Gestaltung können Fehler auftreten. Wenn dir etwas inhaltlich falsch erscheint, hilft die Quellen-Liste: sie führt zur Originalstudie, die du selbst prüfen oder mit deinem Arzt besprechen kannst.