Die Hormonersatztherapie in der Menopause zeigt keine langfristigen Auswirkungen auf das Gehirn in einer Bildgebungsstudie
Eine Studie mit 266 Frauen fand zehn Jahre nach einer vierjährigen Hormonersatztherapie keine Unterschiede in der Gehirn-Amyloid- oder -struktur, was die langfristige Sicherheit der kurzzeitigen Hormonanwendung unterstützt.
Was wurde untersucht
Forscher verfolgten 266 Frauen zehn Jahre nach einer vierjährigen Hormonersatztherapie-Studie. Sie verwendeten PET-Scans, um Amyloid-beta (ein Protein, das mit Alzheimer in Verbindung steht) zu messen, und MRT-Scans, um die Gehirnstruktur zu bewerten.
Was wurde gefunden
Frauen, die eine Hormonersatztherapie verwendeten, zeigten keinen Unterschied in den Amyloidwerten oder der Gehirnstruktur im Vergleich zu Placebo-Empfängern. Dies galt unabhängig vom APOE ε4-Status, einer Genvariante, die das Risiko für Alzheimer erhöht.
Was es für die Gehirngesundheit bedeutet
Vier Jahre Hormonersatztherapie während der frühen Menopause scheinen langfristig weder schädlich noch schützend für die Gehirngesundheit zu sein. Diese Ergebnisse unterstützen die Sicherheit der kurzzeitigen Hormonanwendung bei relativ gesunden Frauen.
Wichtiger Kontext
Diese Studie umfasste Frauen, die kurz nach der Menopause mit der Therapie begonnen hatten und eine gute kardiovaskuläre Gesundheit aufwiesen. Die Ergebnisse gelten möglicherweise nicht für Frauen, die später mit der Therapie beginnen oder gesundheitliche Probleme haben. Besprechen Sie die Hormonersatztherapie mit Ihrem Arzt.