Zwei Patienten erhielten sowohl eine Shunt-Operation als auch Lecanemab ohne Blutungskomplikationen
Ärzte berichten von der Behandlung zweier älterer Patienten, die sowohl einen normalen Druckhydrozephalus als auch Alzheimer hatten, mit einer Shunt-Operation und dem Antikörpermedikament Lecanemab, ohne Blutungskomplikationen zu beobachten.
Was wurde untersucht?
Zwei ältere Patienten hatten sowohl einen idiopathischen normalen Druckhydrozephalus (iNPH, eine behandelbare Erkrankung, die Gehschwierigkeiten und kognitive Beeinträchtigungen durch Flüssigkeitsansammlungen im Gehirn verursacht) als auch Alzheimer. Die Ärzte behandelten sie mit einer Shunt-Operation (um überschüssige Flüssigkeit abzuleiten) und Lecanemab (einem Antikörpermedikament, das das Amyloidprotein entfernt) in unterschiedlichen Sequenzen.
Was wurde gefunden?
Keiner der Patienten erlitt Blutungskomplikationen. Dies ist bemerkenswert, da Lecanemab hämorrhagische Bildgebungsanomalien (Gehirnblutungen oder Mikroblutungen, die auf Scans sichtbar sind) verursachen kann, und der Zeitpunkt der Gehirnoperation im Verhältnis zur Antikörpertherapie Sicherheitsbedenken aufgeworfen hatte.
Was bedeutet das?
Diese kleine Fallserie deutet darauf hin, dass die Kombination dieser Behandlungen möglich sein könnte, obwohl die Autoren ausdrücklich davor warnen, aus nur zwei Patienten Sicherheitskonklusionen zu ziehen. Lecanemab ist in den USA von der FDA zugelassen und in Japan bedingt für frühe Alzheimer-Erkrankungen genehmigt.
Einschränkung
Mit nur zwei Patienten und ohne systematisches Nachverfolgungsprotokoll kann dieser Bericht nicht feststellen, ob die Kombination in verschiedenen Patientengruppen oder chirurgischen Ansätzen sicher ist.