QUERSCHNITTSSTUDIE — BEOBACHTUNGS
Querschnittsstudie

Ketogene Ernährung mit besserer Kognition bei älteren Erwachsenen verbunden

Eine Studie mit 2.166 Erwachsenen über 60 ergab, dass diejenigen, die mehr Fett und weniger Kohlenhydrate aßen, bei Gedächtnis- und Denktests besser abschnitten, wobei Entzündungsmarker teilweise den Zusammenhang erklärten.

Was wurde untersucht?

Forscher analysierten Ernährungsdaten von 2.166 Amerikanern im Alter von 60 Jahren und älter, um zu sehen, ob Essmuster, die einer ketogenen Ernährung ähneln – reich an Fett und arm an Kohlenhydraten – mit einer besseren Leistung bei Gedächtnis- und Denktests verbunden waren.

Was wurde gefunden?

Personen, die ein höheres Verhältnis von Fett zu Kohlenhydraten aßen, schnitten bei mehreren kognitiven Tests besser ab, einschließlich Wortabruf und Problemlösungsaufgaben. Gleichzeitig hatten diejenigen mit höheren Werten eines Blutmarkers, der als Neutrophil-zu-HDL-Verhältnis bezeichnet wird (das Entzündungen und Cholesterinstoffwechsel widerspiegelt), schlechtere kognitive Ergebnisse. Dieser entzündliche Marker erklärte etwa 5 % des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Kognition.

Was bedeutet das?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein fettreiches, kohlenhydratarmes Essmuster die Gehirngesundheit bei älteren Erwachsenen unterstützen könnte, möglicherweise durch die Reduzierung von Entzündungen. Da diese Studie jedoch nur zu einem Zeitpunkt Menschen betrachtete, kann sie nicht beweisen, dass die Ernährung die bessere Kognition verursacht hat – gesündere Personen könnten einfach so essen.

Einschränkung

Dies war eine Momentaufnahme-Studie, die keinen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang beweisen kann, sondern nur, dass Ernährungsgewohnheiten und kognitive Funktionen im selben Moment miteinander verbunden waren.

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