Die Gesundheitskosten steigen, während die präklinische Alzheimer-Krankheit fortschreitet, bevor Symptome auftreten
Eine Studie, die 367 ältere Erwachsene verfolgt hat, fand heraus, dass die Medicare-Zahlungen und die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten zunehmen, während die präklinische Alzheimer-Krankheit im Laufe der Zeit fortschreitet, selbst bevor kognitive Symptome offensichtlich werden.
Was wurde untersucht?
Forscher analysierten Medicare-Abrechnungsdaten von 367 kognitiv unbeeinträchtigten Personen – 246 mit erhöhten Amyloid-Biomarkern (präklinisches Alzheimer) und 121 amyloid-negativen Kontrollen – um zu bestimmen, wie sich die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und die Kosten ändern, während die präklinische Krankheit fortschreitet.
Was wurde gefunden?
Die Analyse ergab, dass die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und die Medicare-Zahlungen zunehmen, während die präklinische Alzheimer-Krankheit fortschreitet, selbst bei Personen, die kognitiv unbeeinträchtigt bleiben. Die Studie verfolgte im Laufe der Zeit mehrere Arten von Gesundheitsdiensten – einschließlich Krankenhausbesuchen, Notaufnahme, ambulanter Versorgung, Fachpflege und häuslicher Pflege – in den beiden Gruppen.
Was bedeutet das?
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die frühesten biologischen Stadien der Alzheimer-Krankheit möglicherweise beginnen, die Gesundheitsbedürfnisse zu beeinflussen, selbst bevor kognitive Symptome auftreten. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheitsplanung und das Verständnis der Krankheitslast, obwohl die Studie nicht klärt, welche spezifischen Gesundheitsprobleme die erhöhte Inanspruchnahme antreiben.
Einschränkung
Die Studienpopulation wurde aus Teilnehmern klinischer Studien ausgewählt, die sich freiwillig für Amyloid-Tests gemeldet haben, was möglicherweise nicht die allgemeine Bevölkerung älterer Erwachsener repräsentiert.