Blutfettmuster im Laufe der Zeit verbessern die frühe Alzheimer-Vorhersage moderat
Forscher verfolgten 749 Fettmoleküle in Blutproben von 1.150 Erwachsenen über mehrere Jahre und fanden heraus, dass Veränderungen in bestimmten Lipiden einen kleinen, aber messbaren Wert zur Vorhersage bieten, wer an Alzheimer-Demenz erkranken wird.
Was wurde untersucht?
Forscher wollten wissen, ob die Verfolgung von Veränderungen der Blutfett (Fettmolekül)-Spiegel über mehrere Jahre dabei helfen könnte, Personen mit höherem Risiko für Alzheimer zu identifizieren. Sie begleiteten 1.150 kognitiv normale oder leicht beeinträchtigte Erwachsene und maßen 749 verschiedene Lipidarten in Blutproben.
Was wurde gefunden?
Über einen durchschnittlichen Follow-up-Zeitraum von 2,3 Jahren entwickelten 329 Teilnehmer Alzheimer-Demenz. Die zu einem Zeitpunkt gemessenen Lipidprofile verbesserten die Vorhersage moderat, und die Verfolgung, wie sich spezifische ether-verknüpfte Triglyceride im Laufe der Zeit veränderten, brachte kleine Gewinne. Standardisierte kognitive Tests blieben jedoch weitaus leistungsfähigere Prädiktoren.
Was bedeutet das?
Blutfette könnten eine unterstützende Rolle bei der Risikobewertung spielen, ersetzen jedoch nicht die kognitive Testung. Weitere Forschung ist erforderlich, um zu bestimmen, ob die Lipidüberwachung praktischen klinischen Wert bietet.
Einschränkung
Die prädiktive Verbesserung durch Lipidmessungen war gering, und die Studie zeigte nicht, ob die Verfolgung dieser Blutmarker die Patientenergebnisse oder Behandlungsentscheidungen beeinflussen würde.