QUERSCHNITTSSTUDIE
Querschnittsstudie

Die meisten ehemaligen Footballspieler berichten von kognitiven Bedenken, die mit Depressionen und Angstzuständen verbunden sind

In einer Studie mit 180 ehemaligen American Footballspielern mit einer Vorgeschichte von wiederholten Kopfverletzungen berichteten zwischen 43 % und 77 % von subjektiven kognitiven Beschwerden, wobei Stimmungssymptome die stärksten Assoziationen zeigten.

Was wurde untersucht?

Forscher untersuchten, wie häufig subjektive kognitive Beschwerden bei ehemaligen Elite-American-Footballspielern auftreten und welche Faktoren mit diesen Bedenken korrelieren. Das Team bewertete 180 ehemalige Spieler mithilfe von kognitiven Fragebögen, Stimmungseinschätzungen, neuropsychologischen Tests, Analysen der Rückenmarksflüssigkeit auf Alzheimer-Marker und bildgebenden Verfahren des Gehirns.

Was wurde gefunden?

Zwischen 43 % und 77 % der ehemaligen Spieler berichteten von kognitiven Beschwerden, abhängig von dem spezifischen mentalen Bereich, der bewertet wurde. Symptome von Depression, Impulsivität und Angst zeigten die stärksten Assoziationen mit diesen selbstberichteten Bedenken. Berichte der Spieler selbst zeigten eine moderate Übereinstimmung mit den Beobachtungen ihrer Familienmitglieder oder engen Kontakte.

Was bedeutet das?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Stimmung und Verhaltenssymptome eine wichtige Rolle dabei spielen, wie ehemalige Footballspieler ihre kognitive Funktion wahrnehmen, obwohl die Studie nicht bestimmen kann, ob Depressionen die Beschwerden verursachen oder umgekehrt. Die Arbeit bietet eine Grundlage für das Verständnis kognitiver Bedenken bei Athleten mit wiederholten Kopfverletzungen, stellt jedoch nicht fest, ob diese Beschwerden zukünftige Demenz vorhersagen.

Einschränkung

Diese Querschnittsstudie maß alles zu einem einzigen Zeitpunkt, sodass sie nicht zeigen kann, ob kognitive Beschwerden zu einem tatsächlichen Rückgang führen oder wie sich die Biomarkerwerte im Laufe der Zeit ändern.

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