QUERSCHNITTSSTUDIE
Querschnittsstudie

Hirnscans zeigen, warum einige Regionen anfälliger für CTE-bedingte Schäden sind

Bei 157 ehemaligen NFL-Spielern zeigten Hirnregionen mit weniger schützendem Myelin und stärkeren neuronalen Verbindungen höhere Tau-Proteinwerte, ein Merkmal der chronischen traumatischen Enzephalopathie durch wiederholte Kopfverletzungen.

Was die Forscher gemacht haben

Wissenschaftler verwendeten PET-Hirnscans, um Tau-Proteinablagerungen bei 157 ehemaligen professionellen American-Football-Spielern zu messen und verglichen diese mit 53 Personen ohne Vorgeschichte von Kopfverletzungen. Sie wollten verstehen, warum Tau – ein toxisches Protein, das mit chronischer traumatischer Enzephalopathie (CTE) in Verbindung steht – in einigen Hirnregionen mehr als in anderen ansteigt.

Was sie entdeckt haben

Drei Muster traten zutage: Hirnregionen mit natürlicherweise geringerem Myelin (der schützenden Beschichtung um Nervenfasern) zeigten mehr Tau-Akkumulation. Bereiche, die durch weiße Materietrakte mit dünnerem Myelin verbunden sind, zeigten eine koordiniertere Tau-Verbreitung. Und Regionen mit stärkerer typischer funktioneller Konnektivität – was bedeutet, dass sie normalerweise mehr mit anderen Bereichen kommunizieren – akkumulierten ebenfalls mehr Tau zusammen.

Warum das wichtig ist

Dies deutet darauf hin, dass Hirnareale mit weniger Myelin-Schutz und aktiveren neuronalen Verbindungen von Natur aus anfälliger für Tau-Schäden nach wiederholten Kopfverletzungen sein könnten. Das Verständnis dieser Muster könnte letztendlich helfen, diejenigen zu identifizieren, die am stärksten gefährdet sind, und wo Schäden wahrscheinlich beginnen, obwohl CTE derzeit nur nach dem Tod diagnostiziert werden kann.

Wichtiger Kontext

Diese Studie zeigt Zusammenhänge zwischen der Hirnstruktur und Tau-Ablagerungen, kann jedoch nicht beweisen, dass niedriges Myelin oder hohe Konnektivität direkt dazu führen, dass Tau sich ansammelt. Die Studie betrachtete auch nur einen Zeitpunkt, anstatt Veränderungen über Jahre hinweg zu verfolgen, sodass wir nicht wissen, wie sich diese Muster entwickeln oder ob sie zukünftigen Rückgang vorhersagen.

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