Neue Analyse von Gehirnscans erkennt frühe Anzeichen von Alzheimer Jahre vor der Standardmethode
Eine verfeinerte Methode zur Analyse von Gehirnscans auf Amyloidplaques (ein Kennzeichen von Alzheimer) identifizierte 21 % mehr Personen mit sehr frühen Veränderungen und sagte die Progression über 5,5 Jahre mit 83 % Genauigkeit voraus.
Was wurde untersucht
Forscher analysierten Gehirnscans von 1.118 kognitiv gesunden älteren Erwachsenen an 67 internationalen Standorten über 5,5 Jahre. Sie testeten, ob eine neue Methode zur Messung von Amyloidplaques – die Betrachtung, wie viel Gehirnfläche Ablagerungen zeigt – besser funktioniert als der Standardansatz, der die durchschnittlichen Plaque-Werte misst.
Was wurde gefunden
Die neue räumliche Messung (genannt EXT) identifizierte 21,4 % mehr Personen mit frühem Amyloidaufbau, die von Standardscans übersehen wurden. Unter denjenigen, die von Standardscans als negativ eingestuft wurden, sagte EXT voraus, wer innerhalb von 5,5 Jahren positiv werden würde, mit 83 % Sensitivität und 94 % Spezifität. Es sagte auch besser die Ausbreitung von Tau-Verwicklungen und kognitiven Rückgang voraus.
Was es bedeutet
Dieser Ansatz könnte helfen, Personen in den frühesten Stadien der Alzheimer-Krankheit zu identifizieren, bevor Standardscans positiv werden, was möglicherweise ein längeres Zeitfenster für Präventionsstudien oder frühe Behandlungen eröffnet. Die Methode verwendet bestehende Scantechnologie, analysiert die Daten jedoch anders – es sind keine neuen Geräte erforderlich.
Wichtige Hinweise
Diese Studie testete die Messung in Forschungseinrichtungen, nicht in der routinemäßigen klinischen Praxis. Alle Teilnehmer waren bereits in Studien zur Alzheimer-Prävention eingeschrieben, sodass sie sich von der allgemeinen Bevölkerung unterscheiden können. Der Ansatz erfordert weiterhin PET-Scans, die teuer und nicht weit verbreitet sind.