Studie findet veränderte Vielfalt der Immunzellen bei Alzheimer-Patienten, aber das Alter könnte den Unterschied erklären
Forscher fanden eine reduzierte T-Zell-Vielfalt bei 72 amischen Teilnehmern mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung, aber die Immununterschiede der 22-Personen-Gruppe waren nicht unabhängig vom Alter.
Was wurde untersucht?
Forscher untersuchten Immunmarker bei 72 amischen Teilnehmern aus dem Mittleren Westen, darunter 6 mit Alzheimer-Krankheit und 16 mit leichter kognitiver Beeinträchtigung. Sie analysierten Muster der T-Zell-Rezeptorvielfalt und immunbezogene Gene aus Blutproben.
Was wurde gefunden?
Die T-Zell-Rezeptorvielfalt war bei Teilnehmern mit Alzheimer-Krankheit oder leichter kognitiver Beeinträchtigung im Vergleich zu kognitiv gesunden Personen geringer. Eine statistische Analyse zeigte jedoch, dass diese Unterschiede nicht unabhängig vom Alter waren, was bedeutet, dass die reduzierte Vielfalt möglicherweise einfach den normalen Alterungsprozess widerspiegelt und nicht spezifische immunologische Veränderungen bei Demenz.
Was bedeutet das?
Dieses vorläufige Ergebnis deutet darauf hin, dass das Immunsystem messbare Unterschiede bei Demenz zeigen kann, aber die Studie konnte die Auswirkungen der Krankheit nicht von der normalen Alterung trennen. Weitere Forschungen mit größeren Gruppen und altersangepassten Kontrollen sind erforderlich, um zu bestimmen, ob immunologische Veränderungen zur Alzheimer-Krankheit beitragen oder einfach mit dem Altern einhergehen.
Einschränkung
Die Studie umfasste nur 6 Alzheimer-Patienten, ist noch nicht peer-reviewed, und die beobachteten immunologischen Veränderungen könnten das Altern und nicht die Krankheit widerspiegeln.