Fast die Hälfte der Demenzfälle könnte durch Lebensstiländerungen verhindert werden
Eine umfassende Überprüfung der Forschung zur Demenzprävention kommt zu dem Schluss, dass die Beseitigung von 14 wichtigen veränderbaren Risikofaktoren fast 50 % der 55 Millionen Demenzfälle weltweit verhindern könnte.
Was wurde untersucht
Forscher haben die aktuellen Beweise zur Verhinderung von kognitivem Abbau und Demenz überprüft und dabei veränderbare Risikofaktoren sowie Ergebnisse aus klinischen Studien untersucht, die darauf abzielen, Demenz zu verlangsamen oder zu verhindern.
Was wurde gefunden
Die Überprüfung kommt zu dem Schluss, dass fast die Hälfte aller Demenzfälle durch die Beseitigung von 14 wichtigen veränderbaren Risikofaktoren verhindert werden könnte. Derzeit leben weltweit mehr als 55 Millionen Menschen mit Demenz, und diese Zahl wird voraussichtlich bis 2050 auf fast 139 Millionen ansteigen.
Was das bedeutet
Da es noch kein Heilmittel für die Alzheimer-Krankheit gibt und die verfügbaren Behandlungen begrenzt sind, stellt die Prävention durch die Ansprache veränderbarer Risikofaktoren das mächtigste verfügbare Werkzeug dar. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Prävention von Demenz zu einer Priorität der öffentlichen Gesundheit gemacht und fordert koordinierte Maßnahmen zur Förderung der Gehirngesundheit im Laufe des Lebens.
Wichtiger Kontext
Dies ist eine narrative Überprüfung, die bestehende Forschung zusammenfasst, anstatt neue experimentelle Ergebnisse zu präsentieren. Die Autoren identifizieren aktuelle Lücken in der Präventionsforschung und fordern, die Prävention von Demenz zu einer globalen Priorität zu machen.