Deutsche Studie identifiziert die häufigsten veränderbaren Risikofaktoren für Demenz bei präventionsmotivierten Personen
Eine Studie mit 162 Deutschen, die in ein Alzheimer-Präventionsregister eingeschrieben sind, fand heraus, dass Fettleibigkeit, schlechte Ernährung, Schlafprobleme, Stress und Hörverlust die häufigsten Risikofaktoren waren.
Was wurde untersucht?
Forscher in Köln haben 162 Teilnehmer aus einem lokalen Alzheimer-Präventionsregister untersucht, um herauszufinden, welche veränderbaren Risikofaktoren am häufigsten vorkommen und wie sie mit der kognitiven Funktion und Blutmarkern der Alzheimer-Krankheit zusammenhängen.
Was wurde gefunden?
Die häufigsten Risikofaktoren waren Fettleibigkeit, keine mediterrane Ernährung, schlechte Schlafqualität, hohe Stresslevel und Hörbeeinträchtigung. Statistische Analysen identifizierten sechs Hauptcluster von Risikofaktoren: psychosoziale Faktoren, Blutdruck, körperliche Verfassung, Hörbeeinträchtigung, Lebensstilentscheidungen und Substanzgebrauch. Einige dieser Cluster zeigten Verbindungen zur kognitiven Leistung und zu Alzheimer-Biomarkern im Blut.
Was bedeutet das?
Diese Ergebnisse helfen dabei, zu identifizieren, auf welche Risikofaktoren Präventionskliniken sich konzentrieren könnten, wenn sie mit gebildeten, motivierten Personen arbeiten, die ihr Demenzrisiko reduzieren möchten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass psychosoziale Faktoren, Lebensstil und Hörgesundheit besonders wichtige Ziele für personalisierte Präventionsstrategien sein könnten.
Einschränkung
Diese Studie umfasste nur präventionsmotivierte Teilnehmer aus einer deutschen Stadt, sodass die Ergebnisse möglicherweise nicht auf die allgemeine Bevölkerung oder weniger engagierte Personen in Bezug auf Gesundheitsverhalten zutreffen.