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Fernübung verbessert Fitness-Tests, aber nicht die tägliche Aktivität bei Alzheimer-Paaren

Ein sechsmonatiges Videokonferenz-Übungsprogramm mit 99 Alzheimer-Patienten und ihren Betreuern verbesserte die Ergebnisse der Fitnesstests, erhöhte jedoch nicht die tägliche körperliche Aktivität im Vergleich zur üblichen Versorgung.

Was wurde untersucht?

Forscher testeten, ob Gruppentrainings, die dreimal wöchentlich über Videokonferenz angeboten werden, ergänzt durch Aktivitätsverfolgung und Unterstützung, die tägliche körperliche Aktivität und Fitness bei Alzheimer-Patienten-Betreuer-Paaren erhöhen könnten.

Was wurde gefunden?

Neunundneunzig Paare nahmen teil, wobei 90 % die Studie abschlossen und die durchschnittliche Teilnahme bei 74 % der Übungssitzungen lag. Keine der Gruppen erhöhte signifikant die tägliche moderate bis intensive körperliche Aktivität, und es gab keinen Unterschied zwischen den Gruppen in Bezug auf die tägliche Aktivität oder die sitzende Zeit. Sowohl Alzheimer-Patienten als auch Betreuer im Übungsprogramm zeigten Verbesserungen in der Oberkörperkraft und der aeroben Ausdauer bei Fitnesstests.

Was bedeutet das?

Das Programm erwies sich als machbar und gut besucht, was zeigt, dass Videokonferenz-Übungen dieser Population angeboten werden können. Allerdings änderte die Teilnahme an beaufsichtigten Übungssitzungen die täglichen Aktivitätsmuster außerhalb dieser Sitzungen nicht, was darauf hindeutet, dass zusätzliche Strategien erforderlich sein könnten, um die gesamte körperliche Aktivität im täglichen Leben zu erhöhen.

Einschränkung

Die Zusammenfassung berichtet nicht, ob die Fitnessverbesserungen in der Übungsgruppe die der Kontrollgruppe überstiegen.

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