ZUFALLSGESTEUERTE STUDIE — VERHALTENSINTERVENTION
Randomisierte Studie
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Das Trainingsprogramm stärkte die Gehirnverbindungen bei 46 Personen mit frühem Alzheimer

Ein sechsmonatiges Trainingsprogramm erhöhte die funktionale Gehirnkonnektivität bei Personen mit frühem Alzheimer, während das Gehirngewebe weiterhin schrumpfte – was darauf hindeutet, dass körperliche Aktivität helfen kann, die Funktion des Gehirnnetzwerks zu erhalten.

Was wurde untersucht

Forscher wiesen 46 Personen mit frühem Alzheimer zufällig entweder einem 6-monatigen multikomponentem körperlichen Aktivitätsprogramm oder einer Kontrollgruppe mit nur Bildung zu. Gehirnscans wurden zu Beginn, unmittelbar nach der Intervention und 18 Monate später durchgeführt, um sowohl strukturelle Veränderungen als auch die funktionale Konnektivität zu verfolgen – wie gut verschiedene Gehirnregionen miteinander kommunizieren.

Was wurde gefunden

Beide Gruppen zeigten im Laufe der Zeit weiterhin einen Verlust von grauer und weißer Substanz sowie eine Erweiterung der Ventrikel, ohne dass es Unterschiede zwischen der Trainings- und der Kontrollgruppe bei diesen strukturellen Messungen gab. Die Trainingsgruppe zeigte jedoch nach der 6-monatigen Intervention eine erhöhte funktionale Konnektivität – was bedeutet, dass die Kommunikationsnetzwerke zwischen den Gehirnregionen gestärkt wurden, während das physische Gehirngewebe weiterhin abnahm.

Was es für Patientinnen/Patienten bedeutet

Dies deutet darauf hin, dass körperliche Aktivität zwar das physische Schrumpfen des Gehirngewebes bei Alzheimer nicht stoppen kann, sie jedoch helfen kann, wie verschiedene Gehirnregionen zusammenarbeiten, zu erhalten oder zu verbessern. Diese funktionale Stärkung könnte erklären, warum Studien zu körperlicher Aktivität oft kognitive und funktionale Vorteile zeigen, trotz des fortschreitenden strukturellen Rückgangs. Körperliche Aktivität bleibt eine weit empfohlene, evidenzbasierte Intervention für Menschen im gesamten Alzheimer-Spektrum.

Wichtige Einschränkungen

Dies war eine kleine Pilotstudie mit insgesamt nur 46 Teilnehmern. Die veröffentlichte Zusammenfassung gibt nicht an, ob diese Veränderungen in der Gehirnkonnektivität zu messbaren Verbesserungen in Gedächtnis, Denken oder täglicher Funktion führten. Größere Studien sind erforderlich, um diese Ergebnisse der Gehirnbildgebung zu bestätigen und ihre klinische Bedeutung zu klären.

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