META-ANALYSE — HÖCHSTE EVIDENZ
Meta-Analyse
Zulassungsreife Evidenz

Gewichtsschwankungen mit 40% höherem Demenzrisiko in Metaanalyse verbunden

Die Analyse von sechzehn Studien ergab, dass Personen mit hohen Gewichtsschwankungen ein 40% höheres Risiko für Demenz hatten im Vergleich zu denen mit stabilem Gewicht.

Was wurde untersucht?

Forscher analysierten sechzehn Kohortenstudien, um zu untersuchen, ob Gewichtsschwankungen im Laufe der Zeit mit dem Demenzrisiko verbunden sind. Sie untersuchten insbesondere Demenz jeglicher Ursache, Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenz und kognitive Beeinträchtigung.

Was wurde gefunden?

Personen mit den höchsten Gewichtsschwankungen hatten ein 40% höheres Risiko für Demenz jeglicher Ursache (HR 1.40, 95% CI 1.29-1.52) im Vergleich zu denen mit dem stabilsten Gewicht. Der Risikoanstieg betrug 33% für die Alzheimer-Krankheit und 39% für vaskuläre Demenz. Es wurde keine signifikante Assoziation mit kognitiver Beeinträchtigung gefunden.

Was bedeutet das?

Diese hochwertige Evidenz legt nahe, dass die Aufrechterhaltung eines stabilen Körpergewichts im Erwachsenenalter dazu beitragen kann, das Demenzrisiko zu senken, obwohl die genauen Mechanismen unklar bleiben. Strategien zur Gewichtskontrolle sollten mit Ihrem Arzt im Rahmen der allgemeinen kardiovaskulären Gesundheit besprochen werden.

Einschränkung

Die Metaanalyse kann nicht beweisen, dass Gewichtsschwankungen direkt Demenz verursachen, sondern nur, dass die beiden in Beobachtungsstudien assoziiert sind.

Zum Anfordern anmelden

Verwandte Studien