Bildgebung des Gehirns erkennt frühen Verlust von Nervenfasern, der mit dem Rückgang bei Alzheimer verbunden ist
Eine neue MRT-Technik entdeckte den fortschreitenden Verlust von Nervenfasern im Gehirn bei 88 Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen, und die Rate des Faserverlusts sagte voraus, wie schnell sich ihr Denken und ihre täglichen Funktionen verschlechtern würden.
Was wurde untersucht?
Forscher verwendeten die Diffusions-MRT, um die Axondichte (Nervenfasern, die Gehirnzellen verbinden) bei 205 Personen zu messen – 117 kognitiv normal und 88 mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder Alzheimer – und verfolgten sie über die Zeit.
Was wurde gefunden?
Die kognitiv beeinträchtigte Gruppe zeigte zu Beginn eine signifikant niedrigere Axondichte und einen schnelleren Rückgang über die Zeit (P < 0.000001). Eine niedrigere Dichte zu Beginn sagte einen schnelleren kognitiven und funktionalen Rückgang voraus (P = 0.03 und P < 0.0001), und die Messung übertraf die Standard-Biomarker aus der Rückenmarksflüssigkeit und PET bei der Verfolgung des Fortschreitens.
Was bedeutet das?
Dies deutet darauf hin, dass Schäden an den Nervenfasern frühzeitig bei Alzheimer beginnen und helfen könnten, den Krankheitsverlauf zu überwachen und Rückgangsraten vorherzusagen. Die Technik bleibt experimentell und ist noch nicht klinisch verfügbar.
Einschränkung
Die Studie beobachtete Zusammenhänge zwischen Veränderungen im Gehirn und kognitivem Rückgang, kann jedoch nicht beweisen, dass der Verlust von Axonen direkt die Symptome verursacht.