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Tee reduziert das Demenzrisiko progressiv, während Kaffee einen U-förmigen Effekt zeigt

Eine Meta-Analyse von über 450.000 Menschen hat ergeben, dass der Teekonsum das Demenzrisiko progressiv reduziert, während Kaffee das niedrigste Risiko bei zwei bis drei Tassen täglich zeigt.

Was wurde untersucht?

Forscher haben Daten aus 10 Kohortenstudien zusammengeführt, die über 450.000 Menschen im Durchschnitt 11,5 Jahre lang verfolgt haben, um die Beziehung zwischen Teekonsum, Kaffeekonsum und Demenzrisiko zu untersuchen.

Was wurde gefunden?

Der Teekonsum zeigte einen progressiven, linearen Rückgang des Demenzrisikos mit zunehmender Aufnahme, mit ähnlichen Ergebnissen für alle Teesorten und insbesondere für grünen Tee. Kaffee wies eine U-förmige Beziehung auf, mit dem niedrigsten Demenzrisiko bei 2-3 Tassen pro Tag (ungefähr 300-450 mL täglich). Bei Alzheimer-Krankheit zeigte Kaffee speziell kein erhöhtes Risiko bis zu 3 Tassen pro Tag, aber das Risiko begann mit höherem Konsum zu steigen.

Was bedeutet das?

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass moderater Tee- und Kaffeekonsum Teil eines demenzschützenden Lebensstils sein kann. Individuelle Empfehlungen sollten jedoch mit einem Arzt besprochen werden, wobei persönliche Gesundheitsfaktoren und Koffeinverträglichkeit zu berücksichtigen sind.

Einschränkung

Die Analyse basiert auf selbstberichteten Getränkekonsum und kann Kausalität nicht definitiv beweisen, da Personen, die Tee oder moderate Mengen Kaffee trinken, sich in anderen Lebensstilfaktoren unterscheiden können.

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