Blut von Alzheimer-Patienten beeinflusst Gehirn-Immunzellen in Labortests
Forscher haben menschliche Gehirn-Immunzellen Blutserum von 30 Alzheimer-Patienten und 30 gesunden Kontrollen ausgesetzt und festgestellt, dass das Serum von Alzheimer-Patienten die Fähigkeit der Zellen erhöhte, Partikel in Laborgeräten aufzunehmen.
Was wurde untersucht
Forscher testeten, ob Blutserum von Menschen mit Alzheimer-Krankheit die Mikroglia, die Immunzellen des Gehirns, beeinflusst. Sie setzten im Labor gezüchtete menschliche Mikrogliazellen Serum von 30 Alzheimer-Patienten und 30 gesunden Freiwilligen aus.
Was wurde gefunden
Das Serum von Alzheimer-Patienten erhöhte, wie viel Mikrogliazellen fluoreszierende Testpartikel aufnahmen, ein Prozess, der als Phagozytose bezeichnet wird. Das Serum von Alzheimer-Patienten reduzierte auch die Aktivität von Genen, die an der Verarbeitung von zellulärem Abfall beteiligt sind.
Wichtiger Kontext: Nur Laborstudie
Dies war eine Laborstudie, die unsterbliche Zelllinien verwendete, nicht lebendes Gehirngewebe oder menschliche Patienten. Sie zeigt, dass etwas im Blut von Alzheimer-Patienten Immunzellen in einer Schale beeinflussen kann, kann jedoch nicht sagen, ob dies in lebenden Gehirnen geschieht.
Was es bedeutet
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Blutfaktoren die Immunfunktion des Gehirns beeinflussen können. Allerdings kann die phagozytische Aktivität der Mikroglia hilfreich (Abfallbeseitigung) oder schädlich (Entzündungsschübe) in verschiedenen Krankheitsstadien sein. Es ist viel mehr Forschung erforderlich, um zu verstehen, ob dieser Effekt klinisch relevant ist.