Diabetesmedikamente zeigen vielversprechende Ergebnisse für die Insulin-Signalübertragung im Gehirn in kleinen Studien
Zwei umfunktionierte Diabetesmedikamente verbesserten Biomarker der Insulinresistenz im Gehirn bei 27 Teilnehmern, die ein Risiko für Alzheimer oder Depressionen hatten, obwohl die Studien explorativ waren und nur indirekte Messungen verwendeten.
Was wurde untersucht?
Forscher testeten, ob zwei Diabetesmedikamente—Pioglitazon und Liraglutid—die Insulin-Signalübertragung im Gehirn verbessern könnten. Sie rekrutierten 27 Teilnehmer in zwei kleinen Studien: 12 Personen mit therapieresistenter Depression und 15 mittelalte Erwachsene mit genetischem Risiko für Alzheimer.
Was wurde gefunden?
Nach 12 Wochen Behandlung verbesserten beide Medikamente die Biomarker der Insulin-Signalübertragung im Gehirn, die durch neuronale Vesikel in Blutproben gemessen wurden. In der Pioglitazon-Gruppe zeigten 77 % eine erhöhte mTOR-Aktivierung, ein wichtiges metabolisches Signalisierungsprotein. Die Liraglutid-Gruppe zeigte signifikante Erhöhungen von phosphoryliertem Akt und mTOR im Vergleich zu Placebo, wobei 30-40 % der Teilnehmer auf diese Marker ansprachen.
Was bedeutet das?
Diese frühen Biomarkerveränderungen deuten darauf hin, dass die Umfunktionierung von Diabetesmedikamenten helfen könnte, die Insulinresistenz im Gehirn anzugehen, die sowohl mit Alzheimer als auch mit Depressionen verbunden ist. Die Studien maßen jedoch nur Blutmarker, nicht ob sich die Symptome tatsächlich verbesserten, und es wären viel größere Studien erforderlich, um einen klinischen Nutzen zu bestätigen.
Einschränkung
Die Stichprobengrößen waren sehr klein (12 und 15 Teilnehmer), und die Studie maß nur Biomarker im Blut, nicht tatsächliche Verbesserungen in Gedächtnis oder Stimmung.