Nasenspray zeigt immunologische Veränderungen in kleiner Frühstadium-Alzheimer-Studie
Eine Phase-1-Studie mit 16 Personen mit frühem Alzheimer hat ergeben, dass ein nasaler, das Immunsystem stärkender Spray namens Protollin die Fähigkeit der Immunzellen verbesserte, Abfall zu beseitigen, und schädliche Entzündungen reduzierte.
Was wurde untersucht
Forscher testeten Protollin – einen Nasenspray, der normalerweise zur Stärkung der Impfantworten verwendet wird – bei 16 Personen mit frühzeitigem Alzheimer. Die Teilnehmer erhielten Dosen von 0,1, 0,5, 1,0 oder 1,5 mg (oder Placebo) zweimal über zwei Wochen, um die Sicherheit zu testen und immunologische Veränderungen zu messen.
Was wurde gefunden
Die Behandlung wurde gut vertragen, mit minimalen Nebenwirkungen. Bei Dosen von 1,0 mg und höher kehrte Protollin die Abnormalitäten der Immunzellen um, die bei Alzheimer-Patienten zu sehen sind: Es stärkte Gene, die Monocyten helfen, zellulären Abfall zu beseitigen (einschließlich CD36 und ITGAL) und reduzierte schädliche T-Zell-Aktivität.
Was das bedeutet
Bei Alzheimer scheint die Fähigkeit des Immunsystems, toxische Amyloid-Plaques zu beseitigen, beeinträchtigt zu sein. Diese Studie legt nahe, dass nasales Protollin diese Reinigungsfunktion wiederherstellen kann, indem es Immunzellen im Blut umprogrammiert – die dann ins Gehirn gelangen und Proteinansammlungen entfernen können.
Einschränkungen
Dies war eine Phase-1-Sicherheitsstudie mit nur 16 Teilnehmern über zwei Wochen. Die Forscher maßen immunologische Marker im Blut, nicht die tatsächliche Amyloid-Beseitigung aus dem Gehirn, sodass klinische Vorteile unbewiesen bleiben.
Nächste Schritte
Basierend auf diesen Ergebnissen ist eine Phase-2-Studie geplant, bei der Alzheimer-Patienten wöchentlich 1,0 mg nasales Protollin über sechs Monate erhalten, um zu testen, ob es tatsächlich das Gehirn-Amyloid reduziert und den kognitiven Rückgang verlangsamt.