TIERSTUDIE
Tierstudie
Grundlagenforschung

Die nasale Nanopartikelabgabe reduziert die Tau-Pathologie bei Mäusen mit Alzheimer-Krankheit

Forscher haben tau-zielgerichtete Antikörper über Nasenspray mithilfe von Nanopartikelträgern in die Mäusehirne abgegeben, was zu einer 7,3%igen Anreicherung im Gehirn führte und die kognitive Dysfunktion in mehreren Modellen der Alzheimer-Krankheit umkehrte.

Was wurde untersucht?

Forscher untersuchten, ob Antikörper, die auf hyperphosphoryliertes Tau abzielen – ein Kennzeichen der Alzheimer-Krankheit – über die nasale Verabreichung unter Verwendung von dendritischen mesoporösen Silica-Nanopartikeln, die mit Hyaluronsäure beschichtet sind, ins Gehirn abgegeben werden könnten. Der Ansatz zielte darauf ab, die Blut-Hirn-Schranke zu umgehen, die normalerweise Antikörper daran hindert, das zentrale Nervensystem zu erreichen.

Was wurde gefunden?

Bei 10 Monate alten Mäusen mit Alzheimer-Pathologie lieferte das nasale Nanopartikel-System den Anti-Tau-Antikörper 4B1 mit einer Anreicherung von 7,31% (± 0,18% ID/g) in das Hirngewebe. Die abgegebenen Antikörper reduzierten die Tau-Pathologie, verringerten den neuronalen Verlust und die Entzündung und kehrten die kognitive Dysfunktion in mehreren Mausmodellen, einschließlich htau- und 5×FAD-Mäusen, um.

Was bedeutet das?

Diese nasale Abgabestrategie zeigt vielversprechende Ansätze, um tau-zielgerichtete Therapien ohne Injektion ins Gehirn zu bringen, obwohl diese Ergebnisse nur von Mäusen stammen. Menschliche Studien wären erforderlich, um zu bestimmen, ob der Ansatz sicher und wirksam bei Menschen ist, was viele Jahre in Anspruch nehmen könnte.

Einschränkung

Diese Studie wurde vollständig an Mäusen durchgeführt, und die Ergebnisse aus Tierversuchen lassen sich oft nicht auf menschliche Patienten übertragen.

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