Ein Bildgebungsmarker des Gehirns sagt Rückgang von Gehen und Denken bei kleiner Gefäßerkrankung voraus
Forscher, die 160 Erwachsene untersuchten, fanden heraus, dass eine neue MRT-Messung der Gehirnflüssigkeitsentfernung mit der exekutiven Funktion und der Gehgeschwindigkeit bei Menschen mit zerebraler kleiner Gefäßerkrankung korreliert.
Was untersucht wurde
Forscher untersuchten 160 Erwachsene, um zu sehen, ob eine Bildgebungsmaßnahme des Gehirns namens DTI-ALPS – die verfolgt, wie Flüssigkeit entlang der Blutgefäße im Gehirn fließt – Probleme mit Denken und Gehen bei zerebraler kleiner Gefäßerkrankung vorhersagen könnte.
Wichtigste Ergebnisse
Unter 117 Patienten mit kleiner Gefäßerkrankung und 43 gesunden Kontrollen zeigten diejenigen mit niedrigeren DTI-ALPS-Werten eine schlechtere Leistung bei Tests zur exekutiven Funktion und gingen langsamer. Der Marker offenbarte Schäden insbesondere im Fornix, einer kritischen Struktur der weißen Substanz, die Gedächtniszentrums verbindet.
Was das bedeutet
Dieser Bildgebungsmarker könnte Ärzten letztendlich helfen, Patienten zu identifizieren, die ein Risiko für kognitive und Gehprobleme haben, bevor sich die Symptome verschlimmern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass, wenn das Flüssigkeitsentfernungssystem des Gehirns Schwierigkeiten hat, dies zur Schädigung der weißen Substanz hinter diesen Schwierigkeiten beitragen könnte.
Wichtige Einschränkungen
Diese Studie zeigt Korrelationen, nicht den Beweis für Ursache und Wirkung. DTI-ALPS ist noch ein Forschungsinstrument und nicht in routinemäßigen klinischen Scans verfügbar. Die Verbindung zwischen DTI-ALPS und Symptomen war besonders stark bei älteren Erwachsenen, sodass das Alter eine wichtige Rolle spielen könnte.