TIERSTUDIE
Tierstudie
Grundlagenforschung

Wissenschaftler entdecken neuartige Tau-Protein-Variante, die mit der Alzheimer-Pathologie verbunden ist

Wissenschaftler identifizierten eine zuvor unbekannte verkürzte Tau-Protein-Variante, die sich bei Alzheimer-Erkrankungen ansammelt, und zeigten, dass ein gezielter Antikörper die Pathologie in transgenen Mausmodellen reduzierte.

Was wurde untersucht?

Forscher verwendeten fortschrittliche Proteomik, um nach neuen Formen des Tau-Proteins bei Alzheimer zu suchen. Sie entwickelten einen spezifischen Antikörper, um diese Variante in Mausmodellen und menschlichem postmortem Gehirngewebe zu verfolgen.

Was wurde gefunden?

Das Team identifizierte AcMet11-Tau, eine verkürzte und chemisch modifizierte Form von Tau, die früh in degenerierenden Neuronen akkumuliert. Bei transgenen Mäusen reduzierte die Injektion eines Antikörpers, der diese Tau-Variante neutralisiert, die pathologische Tau-Akkumulation und wurde in Verhaltensassays getestet.

Was bedeutet das?

Diese Entdeckung fügt AcMet11-Tau der wachsenden Liste toxischer Tau-Fragmente hinzu, die das Fortschreiten von Alzheimer vorantreiben könnten. Der Antikörperansatz zeigte vielversprechende Ergebnisse bei Mäusen, aber klinische Studien am Menschen wären erforderlich, um zu bestimmen, ob die gezielte Behandlung dieser Variante den Patienten zugutekommen könnte.

Einschränkung

Diese Studie wurde an Labor-Mäusen und an postmortem menschlichem Gewebe durchgeführt, nicht an lebenden Patienten.

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