Zimtverbindung zeigt vielversprechende Ergebnisse in Studie zu Gehirnverletzungen bei Mäusen
Natriumbenzoat, bereits von der FDA für zwei Stoffwechselerkrankungen zugelassen, verbesserte das Gedächtnis und reduzierte die Gehirnentzündung bei Mäusen nach einer traumatischen Gehirnverletzung, aber Tests an Menschen haben noch nicht begonnen.
Was wurde untersucht
Forscher testeten Natriumbenzoat – eine Verbindung, die in Zimt vorkommt und bereits von der FDA zur Behandlung bestimmter Stoffwechselstörungen zugelassen ist – an Mäusen mit kontrollierten traumatischen Gehirnverletzungen. Das Team wollte herausfinden, ob diese Verbindung das Gehirn schützen und die Genesung nach einer Verletzung verbessern könnte.
Was wurde gefunden
Mäuse, die mit Natriumbenzoat behandelt wurden, zeigten eine reduzierte Entzündung im Gedächtniszentrum des Gehirns (Hippocampus) und in der äußeren Schicht (Kortex). Die Verbindung verringerte die Aktivierung von Immunzellen, schützte Blutgefäße und verkleinerte die Größe des geschädigten Gewebes. Behandelte Mäuse schnitten auch bei Gedächtnistests besser ab, bewegten sich normaler und zeigten weniger depressionähnliche Verhaltensweisen.
Wichtige Einschränkung
Diese Forschung wurde vollständig an Mäusen unter Verwendung eines Labormodells für Gehirnverletzungen durchgeführt. Ergebnisse aus Tierversuchen lassen sich oft nicht auf Menschen übertragen, und Natriumbenzoat wurde nicht auf traumatische Gehirnverletzungen bei Menschen getestet oder genehmigt.
Was es bedeutet
Diese Forschung in einem frühen Stadium identifiziert Natriumbenzoat als mögliche Richtung für zukünftige Studien zur Behandlung von TBI. Da die Verbindung bereits von der FDA für andere Erkrankungen zugelassen ist, könnte sie potenziell schneller in klinische Studien an Menschen überführt werden als ein völlig neues Medikament – solche Studien wurden jedoch noch nicht durchgeführt.