TIERSTUDIE
Tierstudie
Grundlagenforschung

Nasenspray reduziert Tau-Schäden und verbessert das Gedächtnis bei hirngeschädigten Mäusen

Wissenschaftler behandelten Mäuse mit wiederholten traumatischen Hirnverletzungen mit intranasalen, NAMPT-angereicherten Vesikeln und fanden eine verbesserte Leistung bei Gedächtnistests sowie reduzierte Werte des acetylierte Tau-Proteins einen Monat nach der Behandlung.

Was wurde untersucht?

Forscher untersuchten, ob die intranasale Verabreichung von NAMPT-angereicherten extrazellulären Vesikeln acetylierte Tau (eine toxische Form des Tau-Proteins, die sowohl mit traumatischen Hirnverletzungen als auch mit Alzheimer-Krankheit in Verbindung steht) reduzieren und die Kognition bei Mäusen mit wiederholter kontrollierter kortikaler Verletzung verbessern könnte.

Was wurde gefunden?

Einen Monat nach der Behandlung zeigten Mäuse, die NAMPT-EVs erhielten, eine signifikant erhöhte SIRT1-Expression, die half, Acetylgruppen vom Tau-Protein zu entfernen. Die Behandlung reduzierte auch die Gehirnentzündung, erhielt das Abfallbeseitigungssystem des Gehirns (glymphatische Funktion) und verhinderte den Verlust von Neuronen. Kognitive Tests (Morris-Wasserlabyrinth und neuartige Objekterkennung) zeigten im Vergleich zu unbehandelten verletzten Mäusen eine funktionale Verbesserung.

Was bedeutet das?

Diese frühe tierexperimentelle Forschung legt nahe, dass die gezielte Behandlung von acetylierte Tau durch nasale Verabreichung eine vielversprechende Strategie zur Behandlung des kognitiven Rückgangs im Zusammenhang mit Hirnverletzungen sein könnte. Allerdings unterscheiden sich Mausmodelle für Hirnverletzungen erheblich von menschlichen traumatischen Hirnverletzungen, und es wurden noch keine humanen Studien durchgeführt.

Einschränkung

Die Studie wurde an Mäusen durchgeführt, und das Abstract gibt keine Stichprobengrößen oder statistischen Signifikanzniveaus für die berichteten Verbesserungen an.

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