Blutuntersuchungen bei Lewy-Körper-Demenz zeigen vielversprechende Ansätze, sind aber noch nicht bereit
Die Demenz mit Lewy-Körpern ist die zweithäufigste Demenz, doch es gibt derzeit keinen Bluttest, der sie diagnostizieren kann; eine neue Übersicht zeigt, dass die Kombination mehrerer Biomarker in Panels dies ändern könnte.
Was überprüft wurde
Forscher untersuchten Blutuntersuchungen, die helfen könnten, die Demenz mit Lewy-Körpern (DLB) zu diagnostizieren – die zweithäufigste Demenz nach Alzheimer. Sie überprüften Marker, einschließlich Alpha-Synuclein (das Protein, das sich in DLB anlagert), Proteine, die mit Alzheimer geteilt werden, und Anzeichen von Gehirnentzündungen.
Was sie fanden
Derzeit funktioniert kein einzelner Bluttest gut genug für eine Diagnose. Der vielversprechendste Ansatz kombiniert mehrere Marker: Alpha-Synuclein-Formen, bestimmte Tau- und Amyloid-Proteine sowie Entzündungsmarker. Diese Panels könnten letztendlich helfen, eine frühere Erkennung und ein besseres Design klinischer Studien zu ermöglichen.
Was es für Familien bedeutet
Heute kann DLB nur nach dem Tod eindeutig diagnostiziert werden. Blutuntersuchungen würden einen weniger invasiven, kostengünstigeren Weg zur frühzeitigen Diagnose bieten – Familien helfen, zu planen, und potenziell Patienten schneller Zugang zu klinischen Studien und unterstützender Pflege geben.
Was noch benötigt wird
Diese Biomarker-Panels müssen in größeren, vielfältigeren Studien validiert werden, bevor sie in der Klinik eingesetzt werden können. Forscher arbeiten weiterhin daran, die besten Kombinationen zu finden und DLB von ähnlichen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson-Demenz zu unterscheiden.