Intervention zur Blicktraining für Säuglinge mit ADHD-Risiko zeigt keinen Nutzen bei Nachuntersuchung nach 2-3 Jahren
Eine randomisierte Studie, die ein computerbasiertes Aufmerksamkeitstraining bei 43 Säuglingen mit familiärer Vorgeschichte von ADHD testete, fand keine Unterschiede im primären Ergebnismaß, als die Kinder 2-3 Jahre später erneut bewertet wurden.
Hinweis zur Relevanz
Diese Studie behandelt ADHD (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) bei Säuglingen, nicht Alzheimer oder Demenz. Sie scheint für diese Plattform falsch kategorisiert worden zu sein.
Was wurde untersucht
Forscher testeten ein computerbasiertes, blickabhängiges Aufmerksamkeitstraining bei 43 Säuglingen im Alter von 9-16 Monaten, die eine familiäre Vorgeschichte von ADHD hatten. Zwanzig Säuglinge erhielten die Trainingsintervention, während 23 als Kontrollgruppe dienten. Die Kinder wurden im Alter von 2 und 3 Jahren nachuntersucht.
Was wurde gefunden
Bei der Nachuntersuchung gab es keine Unterschiede zwischen der Interventions- und der Kontrollgruppe im primären Ergebnismaß. Die bereitgestellte Zusammenfassung spezifiziert nicht, welche sekundären Ergebnisse, falls vorhanden, Unterschiede zeigten.
Was es bedeutet
Frühes, blickbasiertes Aufmerksamkeitstraining in der Säuglingszeit schien keine messbaren Vorteile für Kinder mit familiärem Risiko für ADHD im Alter von 2-3 Jahren zu bringen. Ob längere Nachuntersuchungen oder andere Trainingsansätze effektiver sein könnten, bleibt eine offene Frage.
Einschränkungen
Die Stichprobe war sehr klein (insgesamt 43 Säuglinge). Nur die Zusammenfassung war zur Überprüfung verfügbar, und sie bricht mitten im Satz ab, was die Möglichkeit einschränkt, sekundäre Ergebnisse, Sicherheit oder nuancierte Befunde zu bewerten.