Neue klinische Studie wird Schlaf und Bewegung als Präventionswerkzeuge gegen Alzheimer testen
Forscher haben eine 8-wöchige Studie entworfen, die testen wird, ob die Verbesserung des Schlafs, die Hinzufügung von strukturiertem Training oder die Kombination beider Ansätze die kognitive Leistung und die Gehirngesundheit bei 60 Erwachsenen im Alter von 55-80 Jahren steigern kann.
Was in der Studie untersucht wird
Diese geplante Studie wird drei Ansätze bei Erwachsenen im Alter von 55-80 Jahren vergleichen, von denen einige eine leichte kognitive Beeinträchtigung haben: Schlafverbesserung allein, strukturiertes Training allein oder beides kombiniert. Die Forscher möchten wissen, ob diese Verhaltensinterventionen die kognitive Leistung und Biomarker im Zusammenhang mit der Gehirn- und Herzgesundheit verbessern können und ob die Kombination besser funktioniert als jeder Ansatz für sich.
Wie die Studie gestaltet ist
Die Studie wird 60 in der Gemeinschaft lebende Erwachsene einschreiben und sie zufällig einer von drei Interventionsgruppen zuweisen. Über 8 Wochen hinweg werden die Teilnehmer Schlafüberwachungs-Kopfbänder, Fitness-Tracker und Lichtsensoren verwenden, um ihren Fortschritt zu verfolgen. Die kognitive Funktion wird vor und nach der Interventionsperiode bewertet.
Warum diese Forschung notwendig ist
Mit über 55 Millionen Menschen weltweit, die mit Demenz leben, und ohne verfügbare heilende Therapien sind Präventionsstrategien, die auf veränderbare Risikofaktoren abzielen, dringend erforderlich. Schlaf und Bewegung können jeweils unabhängig die Gehirngesundheit fördern, aber ihre kombinierten Effekte und ob sie synergistisch wirken, sind noch nicht ausreichend erforscht.
Wichtig: Dies ist ein Plan, keine Ergebnisse
Diese Veröffentlichung beschreibt nur das Studiendesign – die Studie wurde noch nicht durchgeführt. Das Forschungsteam hat ihr Protokoll veröffentlicht, damit andere Wissenschaftler die Methoden überprüfen können, bevor die Datenerhebung beginnt. Ergebnisse werden in der Zukunft veröffentlicht.