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Das Hormon bei Bluthochdruck könnte das Demenzrisiko erhöhen — Doch eine Behandlung könnte helfen

Eine landesweite koreanische Studie zeigt, dass eine behandelbare hormonelle Erkrankung, die Bluthochdruck verursacht, auch das Demenzrisiko erhöht — insbesondere bei vaskulärer Demenz — durch Gehirnschäden, die möglicherweise reversibel sind.

Die Verbindung

Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen primärem Aldosteronismus — wenn der Körper zu viel des Hormons Aldosteron produziert — und kognitivem Abbau. Diese Erkrankung ist die häufigste hormonelle Ursache für Bluthochdruck.

Was die Forschung zeigt

Eine landesweite koreanische Studie fand heraus, dass Menschen mit überschüssigem Aldosteron häufiger an Demenz erkranken als solche mit normalem Bluthochdruck, selbst bei gleichen Blutdruckwerten. Der Zusammenhang war am stärksten bei vaskulärer Demenz, die durch eine reduzierte Durchblutung des Gehirns verursacht wird.

Wie es passiert

Aldosteron löst oxidativen Stress aus, schädigt die schützende Barriere um das Gehirn und verursacht Entzündungen. Diese Effekte schädigen insbesondere die Gehirnregionen, die für Gedächtnis und exekutive Funktionen verantwortlich sind. Ein hoher Salzkonsum in der Ernährung verschärft die Schäden.

Warum das wichtig ist

Im Gegensatz zu den meisten Risikofaktoren für Demenz kann diese Erkrankung mit Medikamenten oder in einigen Fällen mit einer Operation behandelt werden. Tierversuche zeigen, dass eine Behandlung Gedächtnisprobleme umkehren kann. Aktuelle medizinische Richtlinien empfehlen jedoch kein kognitives Screening für Patienten mit primärem Aldosteronismus, sodass diese reversible Ursache oft unbemerkt bleibt.

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