Jeder US-Bundesstaat hat Alzheimer-Richtlinien verabschiedet, dennoch stiegen die Todesfälle bis 2022 weiter an
Zwischen 2008 und 2020 haben alle 50 US-Bundesstaaten Richtlinien zur Alzheimer-Krankheit und verwandten Demenzen umgesetzt, aber die altersbereinigten Sterberaten stiegen von 1999 bis 2022 stetig an.
Was die Forscher verfolgt haben
Forscher dokumentierten, wann jeder US-Bundesstaat zwischen 2008-2020 Richtlinien zur Alzheimer-Krankheit verabschiedete und verfolgten die nationalen Sterberaten von Alzheimer und verwandten Demenzen von 1999-2022 anhand von CDC-Sterbedaten.
Der Zeitrahmen und der Trend
Alle 50 Bundesstaaten haben während dieses 12-jährigen Zeitraums ADRD-Richtlinien umgesetzt – Iowa und Kentucky zuerst im Jahr 2008, South Dakota, Wyoming, Ohio und Kansas zuletzt im Jahr 2020. Während dieses Zeitraums und darüber hinaus stiegen die altersbereinigten Sterberaten aus diesen Erkrankungen stetig an.
Warum die Todesfälle trotz Richtlinien stiegen
Die steigenden Todesfälle bedeuten nicht unbedingt, dass die Richtlinien gescheitert sind. Bessere Diagnosen, vollständigere Sterbeurkunden und eine alternde Bevölkerung (7,2 Millionen Amerikaner ab 65 Jahren haben jetzt Alzheimer) tragen alle dazu bei. Richtlinien benötigen möglicherweise auch Jahrzehnte, um Auswirkungen auf Bevölkerungsebene zu zeigen.
Was diese Studie uns nicht sagen kann
Diese Studie verfolgte nur die Daten zur Verabschiedung von Richtlinien und die Sterbetrends – sie testete nicht, ob spezifische Richtlinien tatsächlich die Krankheitslast verringerten. Viele Faktoren jenseits der Richtlinien beeinflussen die Sterberate, einschließlich Demografie und Krankheitsbewusstsein.