Die Flüssigkeitsräume im Gehirn nehmen mit dem Alter bei Affen zu und spiegeln menschliche Muster wider
MRT-Scans von 94 Rhesusaffen im Alter von 5 bis 28 Jahren zeigten, dass sich die mit Flüssigkeit gefüllten Räume um die Blutgefäße im Gehirn mit dem Alter ausdehnen und dem gleichen Muster folgen, das bei alternden Menschen zu beobachten ist.
Was wurde untersucht
Forscher verwendeten MRT-Scans, um 94 Rhesusaffen (Affen) im Alter von 5 bis 28 Jahren zu untersuchen und die mit Flüssigkeit gefüllten Räume um die Blutgefäße im Gehirn, die als perivaskuläre Räume bezeichnet werden, zu messen.
Was wurde gefunden
Die Anzahl und das Volumen dieser perivaskulären Räume nahmen mit dem Alter im gesamten Gehirn signifikant zu. Das Muster, in dem diese Räume in den Affengehirnen auftraten, stimmte eng mit dem überein, was Ärzte in alternden menschlichen Gehirnen sehen.
Was das bedeutet
Dies etabliert Rhesusaffen als ein nützliches Forschungsmodell, um zu untersuchen, wie diese Flüssigkeitsräume zur Verletzlichkeit des Gehirns im Alter beitragen könnten. Wissenschaftler können nun Theorien über das Altern des Gehirns in einer Spezies testen, die lange genug lebt, um altersbedingte Veränderungen zu zeigen, aber kurz genug, um Studien innerhalb von Jahren und nicht Jahrzehnten abzuschließen.
Wichtiger Hinweis
Dies ist grundlegende Forschung an Affen, nicht an Menschen. Während die Ähnlichkeit zu menschlichen Gehirnmustern vielversprechend für Forschungszwecke ist, lassen sich diese Ergebnisse noch nicht auf eine Behandlungs- oder Präventionsstrategie für Menschen übertragen.