Neue Gehirnscans erkennen das Risiko für vaskuläre Demenz früher als Standardtests
Forscher, die 3.934 Erwachsene verfolgten, fanden heraus, dass eine spezialisierte MRT-Technik frühe Schäden an Blutgefäßen bei 40 % der Teilnehmer entdeckte, die im Laufe der Zeit einen schnelleren kognitiven Rückgang zeigten.
Was die Forscher untersucht haben
Wissenschaftler verfolgten fast 4.000 Personen über mehrere Jahre und verwendeten eine spezialisierte Art der Gehirnbildgebung, die als Diffusions-MRT bezeichnet wird, um nach frühen Schäden an kleinen Blutgefäßen zu suchen. Standard-Gehirnscans übersehen oft diese Art von Schäden, obwohl sie einen wesentlichen Beitrag zum Gedächtnisverlust und zur Demenz leisten.
Die wichtigsten Ergebnisse
Etwa 40 % der Teilnehmer zeigten Anzeichen von Schäden an Blutgefäßen in den Diffusionsscans. Diese Personen erzielten zu Beginn der Studie niedrigere Werte bei Denktests, und ihre kognitiven Fähigkeiten nahmen im Laufe der Zeit schneller ab im Vergleich zu denen mit normalen Scans. Die Forscher bestätigten ihre Ergebnisse auch in einer separaten Gruppe von Patienten.
Was das bedeuten könnte
Wenn diese Scanning-Methode breiter verfügbar wird, könnten Ärzte vaskuläre Veränderungen im Gehirn Jahre bevor die Symptome auftreten erkennen. Das könnte den Patienten mehr Zeit geben, um mit ihren Ärzten an der Kontrolle von Blutdruck, Diabetes und anderen Risikofaktoren zu arbeiten, die zur vaskulären Demenz beitragen.
Was wir noch nicht wissen
Diese Studie zeigte, dass die Scans frühe Veränderungen erkennen können, aber sie testete nicht, ob das frühzeitige Erkennen dieser Veränderungen den Patienten tatsächlich hilft. Die Technik erfordert auch spezialisierte Ausrüstung und Schulung, die die meisten medizinischen Zentren noch nicht haben.