Die Dosis von Bewegung beeinflusst die Denkschnelligkeit bei leichtem Gedächtnisverlust
Eine sechsmonatige Studie mit 58 älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung ergab, dass die Menge an Widerstandstraining direkt Verbesserungen der Verarbeitungsgeschwindigkeit vorhersagte, während Alter und Fitnesslevel beeinflussten, wie sehr aerobes Training half.
Was wurde untersucht
Forscher analysierten Daten aus einer sechsmonatigen randomisierten Studie mit 108 älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung. Die Teilnehmer führten entweder aerobes Training, Widerstandstraining oder kein Training durch, alles unter remote Aufsicht. Das Team untersuchte, ob mehr Bewegung zu größeren kognitiven Verbesserungen führte.
Was wurde gefunden
Für das Widerstandstraining ergab sich eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung: Je mehr Training die Teilnehmer absolvierten, desto schneller wurde ihre Verarbeitungsgeschwindigkeit (ein Maß dafür, wie schnell das Gehirn Informationen verarbeitet). Die Beziehung war statistisch signifikant (p = 0.003). Auch aerobes Training zeigte Vorteile, aber das Ausmaß der Verbesserung hing vom Alter, Körpergewicht und anfänglichen Fitnesslevel der Person ab.
Was das für Sie bedeutet
Dies deutet darauf hin, dass Widerstandstraining vorhersehbare kognitive Vorteile für Menschen mit frühen Gedächtnisproblemen bieten kann – mehr Training könnte mehr Verbesserung der Denkschnelligkeit bedeuten. Individuelle Faktoren sind jedoch beim aerobes Training wichtiger, sodass das, was funktioniert, von Person zu Person variieren kann. Es ist keine FDA-Zulassung erforderlich, da es sich um eine Lebensstilintervention und nicht um ein Medikament handelt.
Wichtige Einschränkungen
Dies war eine explorative Analyse, die über die ursprünglichen Fragen der Studie hinausging, sodass die Ergebnisse in einer größeren Studie, die speziell zur Prüfung von Dosis-Wirkungs-Beziehungen konzipiert wurde, bestätigt werden müssen.